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Historia Zbiorów i Muzeum

Die Sammlungen der Familie Schaffgotsch

(Text: Janusz Ptaszyński; Zusammenfassung)

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Wappen der Schaffgotsch
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Wappen der Grafen von Schaffgotsch

 

Die Bibliothek

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Die im 15. Jh. gegründete Bibliothek wurde von Hans Anton Schaffgotsch 1733 in eine Majoratsbibliothek umgewandelt, mit 700 Manuskripten, 70 Inkunabeln, und beinahe allen in Breslau seit 1504 gedruckten Werken, darunter der ersten gedruckten Ausgabe der „Legende von heiligen Hedwig“ (1504).

119iJohann Anton Schaffgotsch
Es befand sich in der Bibliothek eine umfangreiche Archivsammlung der Urkunden der Familie Schaffgotsch, eine Abteilung mit Karten von Schlesien, 4000 Kupferstiche und eine Sonderabteilung „Die Geschichte des Hauses Schaffgotsch“. Die erste Katalogisierung der Bibliothek erfolgte 1853. In den 30-er Jahren des 19. Jh. zählte die Bibliothek 80000 Bände.

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Die Rüstkammer beherbergte die aus dem Brand auf Kynast (1675) geretteten Kanonen und Kartätschgeschütze, Schaftwaffen, Teile der Pferdegeschirre, ferner – die im 30-jährigen Krieg genutzten Kanonen mit den Familienwappen.
Dank den Beziehungen Christoph Leopold Schaffgotschs zu dem polnischen Hof des Königs Jan III. Sobieski bereicherte sich sie Sammlung um türkische Exponate aus der Zeit der Schlacht bei Wien, darunter ein mit Elfenbein und Edelsteinen inkrustierten Säbel und Waffen aus dem Zelt von Kara Mustafa Pascha.
Einen besonderen Platz nahm das Henkersschwert ein, mit dem am 23. Juli 1653 Hans Ullrich Schaffgotsch in Regensburg hingerichtet wurde.

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Die Münzensammlung befand sich aus Sicherheitsgründen in den Sälen des Warmbrunner Familienschlosses. Mit besonderer Sorgfalt wurden die von Philipp Gotthard Schaffgotsch, dem Breslauer Bischof und Fürsten zu Neiße geprägten Münzen behandelt.

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In einer gesonderten Sphragistik-Abteilung wurden Medaillen und Stempel, sowie 25000 Stempelabdrücke aus Schlesien ausgestellt.

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Die Mineralien-, Fossilen- und Muschelsammlung zählte 12000 Exponate.

Die naturwissenschaftlichen Sammlungen

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Die eigentliche ornithologische Kollektion entstand 1876, nach dem Graf Ludwig Schaffgotsch die Sammlung von Dr. E. Lucas aus Warmbrunn erworben hat. Seit 1880 wurde sie von Georg Martin betreut. Sie wurde in 8 Sälen des „Langen Hauses“ untergebracht und bestand aus über 4000 Vogelarten, 1000 Nestern und 7500 Vogeleiern.

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Die Schmetterlingssammlung zählte über 13000 Exponate aus der ganzen Welt.

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Die Insektenkollektion nahm über ein Dutzend Ausstellungsvitrinen ein. Die Exponate wurden entsprechend angeordnet und wissenschaftlich bearbeitet.

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